Aktuelles

Jahreshauptversammlung 2018

Am 30. November 2018 fand im Gasthaus Hörhammer in Zolling die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Zolling statt.
Nach der Vereinsgründung im Januar war dies zugleich die erste ordentliche Hauptversammlung des Feuerwehrvereins.
Kommandant und Vorsitzender Martin Ester begrüßte neben den anwesenden Kameraden auch den Ersten und Zweiten Bürgermeister der Gemeinde Zolling, Max Riegler und Karl Toth, Kreisbrandinspektor Helmut Baur, Kreisbrandmeister Jakob Forster sowie die anwesenden Vertreter der Gemeindefeuerwehren und der Werksfeuerwehr des Kraftwerks.
In seinem Jahresbericht stellte Ester die vielfältigen Tätigkeiten der Feuerwehr Zolling im vergangenen Jahr wie gewohnt detailreich vor.
So wurden seit der letzten Versammlung 27 Einsätze absolviert, davon 4 Brand- und 12 Hilfeleistungseinsätze. Zusammen mit 7 Sicherheitswachen und 4 Fehlalarmen wurden 453 Mannstunden im Einsatz geleistet. Ester hob die erfreuliche Verringerung der Fehlalarme hervor. Um immer einsatzbereit zu sein, wurden für Schulung und Übung 841 Stunden aufgewendet. Für Geräte- und Fahrzeugpflege erbrachten die Gerätewarte 561 Stunden, wobei hier erfreulicherweise wieder auf die Unterstützung von Konrad Würfel zurückgegriffen werden konnte. Insgesamt wurden zusammen mit weiteren kleineren Positionen etwas weniger Stunden als im Vorjahr gezählt, nämlich 2909. Hier ist allerdings die Jugendfeuerwehr nicht eingerechnet. Diese Zahl entspricht in etwa dem Jahr 2016, da das vergangene Jahr 2017 wegen der angefallenen Sicherheitswachen für das Jubiläum des Burschenvereins etwas arbeitsreicher war. Positiv sei laut Ester, dass mit Michael Zeilhofer wieder ein Schiedsrichter für Leistungsabzeichenprüfungen in den Reihen der Feuerwehr Zolling befindet.
Die Zahl der Aktiven verringerte sich leicht um 2, da 2 Neueintritten 4 Streichungen gegenüber stehen.
Als ersten Ausblick auf das kommende Berichtsjahr wies Ester auf den am Folgetag stattfindenden Adventsmarkt hin, bei dem zum ersten Mal der neue Verkaufsstand der Feuerwehr verwendet wird. Dieser wurde im Sommer unter Federführung von Thomas Lang errichtet. Ein besonderer Dank hierbei ging an die Gemeinde, die den Bau durch die Übernahme der Materialkosten unterstützte.
Einen kurzen Rückblick auf das erste Jahr des Feuerwehrvereins gab Schriftführer Daniel Pfadenhauer. Der Verein wurde auf Anregung der Gemeinde auf der Gründungsversammlung am 31.01.2018 von 47 Mitgliedern aus der Taufe gehoben.
Meilensteine waren die Anerkennung der Gemeinnützigkeit am 01.03. sowie die Eintragung in das Vereinsregister, ebenfalls im März. Besonders hervorgehoben wurde die Förderung der Jugendfeuerwehr, die bereits im ersten Jahr etwa 4000€ betrug. Diese wurden wiederum von den Vereinsmitgliedern als Spenden oder Fördergelder eingeworben, wobei darauf hingewiesen wurde, dass der Feuerwehrverein Spendenquittungen ausstellen darf.
Jugendwart Wolfgang Westermeier berichtete, dass diese Gelder unter anderem für die Anschaffung von Wettbewerbsgerät genutzt wurden. Die Feuerwehr Zolling besitzt seit diesem Jahr alle erforderlichen Geräte, um sich bestmöglich auf die verschiedenen Wettbewerbe der Jugendfeuerwehren vorzubereiten und nutzt diese auch ausgiebig. Nach 8 Übungstagen wurde so zum Beispiel der 2-tägige Landeswettbewerb CTIF in Franken absolviert, wobei die Zollinger Jugendfeuerwehrler Abzeichen in Gold und Silber erwerben konnten. 7 junge Kameraden absolvieren momentan die Feuerwehrgrundausbildung MTA. Es wurden 10 Ausbildungsdienste abgehalten.
Die aktuelle Stärke der Jugendfeuerwehr beträgt 20 Kameraden, wobei 2 zur aktiven Feuerwehr aufgerückt sind. Zur Werbung weiterer Jugendlicher wurde ein Tag der offenen Tür und ein Jugendzeltlager im Rahmen des Ferienprogramms abgehalten.
Um die Kameradschaft der Jugendfeuerwehr zu stärken, unternahm man außerdem einen 2-tägigen Ausflug in den Europapark nach Rust.
Für das kommende Jahr sind wieder viele Aktivitäten vorgesehen, so unter anderem die Teilnahme am Bundeswettbewerb CTIF, ein Aktionstag der Jungendfeuerwehr auf Landkreisebene und eventuell eine Teilnahme am Leistungswettbewerb der Alpenregion. Dieser findet in Telfs in Tirol statt.
Kreisbrandinspektor Helmut Baur wies in seinem Grußwort auf die starken psychischem Belastungen hin, die Einsätze wie der in der Woche vor der Versammlung absolvierte Verkehrsunfall mit Todesfolge auf die Rettungskräfte haben. Er wies daraufhin, dass jeder seine eigene Art habe, solche Eindrücke zu verarbeiten, professionelle Hilfe im Bedarfsfall aber immer zur Verfügung stehe.
Baur dankte den anwesenden Kameraden und dem Kommando für die geleistete Arbeit und hob besonders hervor, dass bei 20 Jugendfeuerwehrlern auch der dringend benötigte Nachwuchs gesichert sei.
Kreisbrandmeister Jakob Forster stellte besonders den hohen Schulungsaufwand heraus, der bei der Zollinger Wehr betrieben wird und verwies im besonderen auf die Ausrichtung großer Teile der MTA-Ausbildung und hier die hervorragende Funkausbildung, die vom Zollinger Thomas Schuhbauer durchgeführt wird. Die Jugendfeuerwehr sei mit ihren vielen Mitgliedern und dem breiten Aktivitätsspektrum ein Vorbild und ein Ansporn für den gesamten Landkreis Freising, wofür Forster besonderen Dank an Wolfgang Westermeier aussprach.
Auch die regelmäßige Ausrichtung von Feuerwehrversammlungen auf Landkreisebene im Zollinger Bürgerhaus, bei denen die Kameraden die Bewirtung übernehmen, stellte er positiv heraus. Das Bürgerhaus sei auf Grund der guten Verpflegung, der zentralen Lage und der guten medientechnischen Ausstattung ein gut geeigneter und gern gewählter Veranstaltungsort der Landkreisfeuerwehr.
Zum Abschluß überbrachte Forster noch die Grüße des leider verhinderten Kreisbrandrats Manfred Danner. Dieser habe ihm eine Mitteilung eines Freisinger Polizisten in Bezug auf den kürzlichen schweren Verkehrsunfall mitgegeben, in der sich dieser explizit für die perfekte Zusammenarbeit und die starke Entlastung, die die Feuerwehr der Polizei im Einsatzgeschehen gebracht hat, bedankt.
Als Schlussfazit stellte Forster heraus, dass die Feuerwehr Zolling aktuell "super dasteht".
Bürgermeister Max Riegler bedankte sich besonders für die Tätigkeiten der Feuerwehr, die am Rande oder außerhalb des eigentlichen Feuerwehrdienstes erbracht wurden, so zum Beispiel die Erste-Hilfe-Ausbildung, Hydrantenkontrolle und auch die gute Mitarbeit im gesellschaftlichen Leben der Gemeinde.
Auch erwähnte er noch einmal die Freude der Gemeinde über die erfolgte Vereinsgründung, da diese zum Zusammenhalt auch mit ausgeschiedenen Feuerwehrlern beitrage und die Verwaltung der Aktivitäten rund um den eigentlichen Dienst wesentlich vereinfache.
Dass die Gemeinde nicht strikt zwischen den verpflichtenden Bedürfnissen der Feuerwehr und denen des Vereins trenne, zeige auch der Zuschuss zum Bau des neuen Verkaufsstandes.
Bezüglich der anstehenden Fahrzeugbeschaffungen hatte Riegler leider nur teilweise gute Nachrichten. Der neue Mannschaftstransportwagen MTW sei mittlerweile ausgeschrieben. Auf Grund eines relativ kleinen Marktsegments rechne man hier mit einer zügigen Vergabe und Lieferung im Jahr 2019.
Für den bereits bestellten Gerätewagen Logistik GW-L2 sollte bereits im Herbst die Rohbauabnahme erfolgen. Leider kam es beim Hersteller zu Verzögerungen, so dass diese noch aussteht und voraussichtlich erst 2019 erfolgen wird. Mittlerweile sei aber der Beladeplan abgestimmt.
Auch Riegler hob die Jugendfeuerwehr hervor und lobte, dass in Zeiten, in denen Jugendbindung immer schwieriger wäre, hier gezeigt würde, dass eine interessante, abwechslungsreiche Beschäftigung zur Jugendbindung beitrage.
Darauf Bezug nehmend merkte Kommandant Martin Ester an, dass auf Grund der Doppelbelastung von Wolfgang Westermeier als Jugendwart und zweiter Kommandant ein stellvertretender Jugendwart sehr willkommen wäre und er auf Meldungen aus der Feuerwehr hoffe.
Abschließend wies er noch auf die am 26.12. im Gasthaus Hörhammer anstehende Christbaumversteigerung des Feuerwehrvereins hin.
Zweiter Vorsitzender Gerog Riedl informierte die anwesenden Kameraden, dass im kommenden Frühjahr ein Vereinsausflug geplant sei.
Daraufhin beendete Kommandant Martin Ester die Versammlung mit dem Wunsch nach wenig Einsätzen und immer gesunder Heimkehr.


Gemeinschaftsübung zur Feuerwehraktionswoche

Am 07. November fand die diesjährige gemeinsame Einsatzübung der Feuerwehren Anglberg, Palzing und Zolling statt.
Hierbei mussten von den Kameraden beim Szenario "Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens" an zwei Stellen parallel gearbeitet werden. Es galt, das brennende Nebengebäude zu löschen sowie eine unter einem Frontlader eingeklemmte Person zu befreien.
Beim Brandszenario stellten die Feuerwehren aus Anglberg und Palzing eine Löschwasserversorgung her und bekämpften das Feuer von außen.
Die Feuerwehr Zolling suchte im Gebäude unter schwerem Atemschutz nach vermissten Personen, die durch Verwendung der Wärmebildkamera schnell gefunden werden konnten.
Die Hilfeleistungsaufgabe wurde unter zuhilfenahme einer hydraulischen Winde, die auf dem HLF20/16 der Feuerwehr Zolling verlastet ist, gelöst
Bei der abschließenden Einsatzbesprechung gab es vom anwesenden KBM Jakob Forster Lob für die beteiligten Einsatzkräfte.


Leistungsabzeichen 2018

Zwei Gruppen der Feuerwehr Zolling legten am 24.10. das Leistungsabzeichen „Die Gruppe im Löscheinsatz“ in der Variante III mit Erfolg in verschiedenen Stufen ab.
Bei dieser Übung wird ein Zimmerbrand im Erdgeschoss ohne Menschenleben in Gefahr angenommen. Hierbei muss die Wasserversorgung aus einem Hydranten sichergestellt und ein angedeuteter Löschangriff unter schwerem Atemschutz vorgenommen werden. Ein weiterer Trupp bekämpft zusätzlich den Brand von außen.
Nach der Gruppenübung mussten eine Saugleitung gekuppelt, Knoten und Stiche gezeigt und ab der Stufe Gold div. Zusatzaufgaben bewältigt werden.
In Anwesenheit des 1. Bürgermeisters Max Riegler, KBI Helmut Baur und KBM Jakob Forster schaffte eine Gruppe die Besonderheit einer fehlerfreien Prüfung.
Neben zwei Kameraden, die mit dem Abzeichen in Bronze ihr erstes Leistungsabzeichen erreichten konnten auch drei Feuerwehrler mit der Stufe Gold-Rot die höchste und letzte Stufe des Abzeichens entgegennehmen.
Im Anschluss an die Prüfung fand im Feuerwehrhaus die Übergabe der Abzeichen statt.

Feuerwehrgrillfest 2018

Am 09.06. fand bei bestem Wetter das traditionelle Grillfest der Freiwilligen Feuerwehr Zolling am Gerätehaus statt.
An den vollbesetzten Tischen ließen sich die Gäste die Schmankerl aus der Feuerwehrküche schmecken. Zu einer kühlen Mass Bier gab es Rollbraten, Steckerlfisch, Fleischspieße, Kuchen und vieles mehr.

Informationen zur Datenschutzgrundverordnung

Seit Mai 2018 ist die Datenschutzgrundverordnung in Kraft. Eine Erklärung der Freiwilligen Feuerwehr Zolling finden sie im Impressum.

Maifest

Am 01.Mai stellten die Zollinger Burschen traditionell den Maibaum auf. Bereits auf dem Weg vom Lagerplatz zum Wirt wurde der Baum von der Freiwilligen Feuerwehr Zolling zur Verkehrsabsicherung begleitet.
Nach dem Aufstellen fand dann zum zweiten Mal das Maifest zwischen Baum und Kirche statt. Bei nicht ganz perfektem, aber trockenen Wetter versorgten die Feuerwehrkameraden die Bürger mit Spezialitäten vom Grill
Dass die Fleischspiesse, Currywürste, Steaksemmeln und all die anderen Schmankerln den Gästen schmeckten, war nicht zuletzt an der langen Schlange vor dem Stand erkennbar. Bei einer frischen Halbe Bier vom Burschenverein oder einem Stück Kuchen von den Ministranten ließ es sich für die zahlreich gekommenen Bürger bei Musik vom Musikverein gut aushalten.

Teilnahme an der Aktion "Saubere Landschaft"

Am 17.03. fand die alljährliche Aktion "Saubere Landschaft" der Gemeinde Zolling statt. Die Freiwillige Feuerwehr Zolling sammelte wie jedes Mal den Müll und Unrat an den beiden vielbefahrenen Straßen der Gemeinde, der B301 und der St2054, da die Kameraden - gekleidet mit Einsatzgewand und begleitet von Einsatzfahrzeugen - für die anderen Verkehrsteilnehmer gut erkennbar sind. Starke Unterstützung kam auch von der Jugendfeuerwehr.
Nach Ablieferung der gesammelten "Schätze" am Wertstoffhof gab es noch eine Brotzeit im Sportheim.


Neue Tragkraftspritze für das LF8

Am 21.02.2018 wurde die neue Tragkraftspritze der Firma Rosenbauer für das LF 8 geliefert. Die Maschinisten der Feuerwehr Zolling erhielten dabei gleich eine erste Einweisung auf das neue Gerät. Die Pumpe, die in erster Linie zur Wasserförderung aus offenen Gewässern und über lange Wegstrecken eingesetzt wird, ersetzt die alte TS8/8 der Firma Ziegler aus dem Jahr 1988, welche in letzter Zeit auf Grund ihres Alters sehr wartungsaufwändig war. Der große Vorteil einer Tragkraftspritze ist, dass sie mit 4 Mann aus dem Fahrzeug entnommen werden und somit auch an Stellen eingesetzt werden kann, die mit diesen nicht erreichbar sind. Die neue Pumpe kann als erste Anschaffung für den neuen GW-L2 gelten, der Ende des Jahres das ebenfalls in die Jahre gekommene LF8 ersetzen wird.

Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Zolling

Traditionell am Freitag vor dem ersten Advent fand am 02. Dezember 2017 die Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Zolling statt. In Anwesenheit von KBI Helmut Bauer, 1. Bürgermeister Max Riegler, 2. Bürgermeister Karl Toth sowie Vertretern der anderen Gemeindefeuerwehren bat Kommandant Martin Ester zuerst zum Totengedenken, wobei besonders dem erst kürzlich verstorbenen Kameraden Stefan Groll gedacht wurde. Im anschließenden Rechenschaftsbericht ließ Ester vor 26 anwesenden Mitgliedern die Zeit seit der letzten Versammlung Revue passieren. So wurden seitdem Zeit 40 Einsätze absolviert, worunter leider 10 Fehlalarme zu verzeichnen waren. Neben 4 Brand- und 18 Hilfeleistungseinsätzen fielen dieses Jahr wegen des Gründungsfests des Burschenvereins mit 8 besonders viele Sicherheitswachen an. Zusammen mit umfangreicher Übungs- und Ausbildungstätigkeit, aufwändiger Gerätepflege und Öffentlichkeitsarbeit leisteten die Aktiven der Zollinger Wehr im vergangenen Jahr über 3100 Stunden im Feuerwehrdienst. Allein die 863 Einsatzstunden entsprechen einer Verdoppelung im Vergleich zum Vorjahr.
Zusätzlich wurde gewohnt aktiv zum Dorfleben beigetragen, insbesondere durch die Ausrichtung des Feuerwehrgrillfestes, der Verpflegung beim Bürgerfest sowie auch erstmals am Maifest. Bei letzterem war der Andrang auf die Köstlichkeiten der Feuerwehr so groß, dass beinahe der Nachschub ausgegangen wäre.
Ein Wehrmutstropfen war in der Rückschau die wieder gestiegene Zahl der Fehlalarme. Allerdings hofft man hier auf Besserung, da viele davon mutwillig ausgelöst wurden.
Ester dankte besonders den Gerätewarten, deren Arbeitspensum durch die zentrale Schlauchpflege in der VG Zolling jährlich zunimmt. In diesem Bereich gab es auch einen personellen Wechsel. Nach über 30 Jahren musste Konrad Würfl aus gesundheitlichen Gründen sein Amt als erster Gerätewart abgeben. Sein Nachfolger wurde Max Kattinger, der zukünftige Stellvertreter ist Thomas Lang.
Erfreulich f�r die Zollinger ist, dass Michael Zeilhofer seit diesem Jahr bei Leistungsabzeichen im Landkreis Freising als Schiedsrichter fungiert. Dieses Wissen könne der Feuerwehr nur nutzen.
Ebenso hob Ester die aktive Jugendfeuerwehr der Zollinger hervor und dankte besonders Jugendwart und 2. Kommandanten Wolfgang Westermeier. Aktuell besteht die Feuerwehr Zolling aus 54 aktiven Mitgliedern, im letzten Jahr konnten 4 neue Kräfte gewonnen werden. Besonders erfreulich ist einerseits, dass einer der Neuen in der Gemeinde arbeitet und so auch zu Arbeitszeiten verfügbar ist, andererseits, dass ein Mitglied der Jugendfeuerwehr in den aktiven Dienst aufgestiegen ist. Allerdings appelierte Kommandant Ester an die anwesenden Kameraden, über die Bedeutung des Wortes "aktiv" nachzudenken. Leider würde ein Großteil der Arbeit immer von denselben Kameraden verrichtet.
Im Anschluss an den Rechenschaftsbericht sprach Ester kurz das Thema Vereinsgründung an. Die Freiwillige Feuerwehr Zolling ist eine der letzten Feuerwehren, die keinen Feuerwehrverein hat. Dies hat einige Nachteile im besonderen bei Finanz- und Haftungsfragen, daher ist es angedacht, im ersten Quartal 2018 einen solchen Verein zu gründen.
Jugendwart Wolfgang Westermeier berichtete von der Jugendfeuerwehr, dass 3 Kameraden die modulare Truppmannausbildung erfolgreich abgeschlossen haben. Beim nächsten Zyklus sind 8 Zollinger dabei. Die MTA wird aktuell nach der Restrukturierung der Feuerwehrausbildung zum vierten Mal durchgeführt und hat sich mittlerweile eingespielt und bewährt. Besonders die Zusammenarbeit der Abschnittswehren hierbei wurde positiv hervorgehoben.
Die Jugendfeuerwehr besteht aktuell aus 17 Mitgliedern, wovon 7 im letzten Jahr neu angefangen haben. Trotzdem ist Nachwuchs immer willkommen, besonders an weiblichen Kameradinnen mangelt es den Zollingern.
Es wurden von der Jugend zusätzlich zum Pensum der aktiven Feuerwehr 850 Stunden Dienst erbracht. Neben Übungen wurde gemeinsam mit der Jugendgruppe aus Appersdorf erfolgreich am Vorentscheid zum Bundeswettbewerb sowie dem Bundeswettbewerb der Jugendfeuerwehren teilgenommen, wobei bei Letzterem das silberne Abzeichen errungen werden konnte. Ebenso wurde die Deutsche Jugendleistungsspange erworben. Um für diese Wettbewerbe gerüstet zu sein, verfügt die Feuerwehr Zolling mittlerweile selbst fast über alle Wettbewerbsgeräte. Um diese kaufen zu können, bekam die Gruppe im vergangenen Jahr unter anderem einen Zuschuss vom Kreisjugendring in Höhe von 1400 Euro sowie eine Zuwendung aus dem Bürgerfonds des Engie Kraftwerks Zolling in Höhe von 800 Euro.
Für das kommende Jahr ist neben der Teilnahme am internationalen CTIF-Wettbewerb, dem Flammenlauf sowie der Absolvierung der bayrischen Jugendleistungsspange und für die älteren des Leistungsabzeichens "Gruppe im Löscheinsatz" ein zweitägiger Ausflug nach Rust geplant.
Mit den Worten "Es passt alles, super" begann Kreisbrandinspektor Helmut Bauer sein Grußwort. Er dankte den Aktiven für die geleistete Arbeit und die vielen erbrachten Stunden.
Im Hinblick auf den Bericht zur Jugendfeuerwehr hob er besonders das starke Verhältnis von 17 Jugendlichen im Vergleich zu 54 Aktiven hervor. Die Zukunft der Feuerwehr werde so gesichert. Auch er lobte in diesem Zusammenhang die tadellose Zusammenarbeit der Feuerwehren des Abschnitts V/I bei der Ausbildung.
Bezug nehmend auf den Rechenschaftsbericht von Kommandant Ester stellte er heraus, dass im vergangenen Jahr die Einsätze das gesamte Leistungsspektrum der Feuerwehr abgedeckt hätten. Letzteres werde immer breiter. Man müsse, so fügte er mit einem Augenzwinkern hinzu, in Anbetracht dessen, dass die Feuerwehr Zolling im vergangenen Jahr einmal zum Schutz der Polizei in die Asylbewerberunterkunft Am Sägewerk alarmiert wurde, wohl zukünftig auch über Schulungen in Selbstverteidigung nachdenken.
Bürgermeister Max Riegler dankte ebenfalls den anwesenden Kameraden für die Hilfe für Personen in Notlagen. Neben dem hohen Aufwand im Feuerwehrdienst leiste die Zollinger Wehr auch einen unverzichtbaren Beitrag zum Dorfleben.
Im Feuerwehrhaushalt der letzten Jahre war ein großer Posten der aktuell fast abgeschlossene Austausch der Einsatzkleidung der Aktiven und der Jugendfeuerwehr. Bei Letzterer stellte er die gute Entwicklung seit ihrer Gründung heraus, als noch alle Kinder im Ortsbereich angeschrieben werden mussten, um überhaupt eine Jugendfeuerwehr gründen zu können.
Auch im nächsten Jahr investiere die Gemeinde wieder viel in die Feuerwehr, der neue GWL-2 ist bestellt und wird voraussichtlich Ende 2018 an die Wehr übergeben. Er bedankte sich beim Führungsteam der Feuerwehr Zolling und auch beim Kreisbrandkommando für die konstruktive Zusammenarbeit bei der Weiterentwicklung und Instandhaltung des Feuerwehrwesens in der Gemeinde.
Abschließend ging auch der Bürgermeister kurz auf die anstehende Vereinsgründung ein. Formell wird das Vermögen der Feuerwehr von der Gemeinde verwaltet, faktisch passiert dies aber - wie in einem normalen Verein - durch die Wehr selbst. Diese Tatsache führe immer wieder zu Problemen bei der Abrechnung der Gemeindefinanzen. Nach der Gründung des Vereins könnten die Kameraden ihre Finanzen vollständig selbst verwalten. Außerdem ist aktuell keine formale Trennung zwischen Aufgaben des Feuerwehrdienstes und gesellschaftlichen Aktivitäten gegeben, was zu Haftungsproblemen führen kann. Auch er begrüsse daher das Vorhaben, einen Feuerwehrverein zu gründen.
Abschließend ging auch Kommandant Ester, nachdem er die anwesenden Bürgermeister gebeten hatte, auch dem Gemeinderat für die Unterstützung zu danken, noch kurz auf die nahe Zukunft ein. Im Jahr 2018 wird neben dem bereits erwähnten GWL-2 bereits in der ersten Jahreshälfte planmäßig der Austausch der Einsatzkleidung abgeschlossen. Als Ersatz für die Tragkraftspritze des LF8, die nicht mehr zuverlässig funktioniert und nicht wirtschaftlich instandzusetzen ist, wurde von der Gemeinde eine Ersatzbeschaffung getätigt. Die neue Pumpe des Herstellers Rosenbauer wird im ersten Quartal in Zolling erwartet.
Bezüglich der Beschaffung des neuen Mannschaftstransportwagens, der den GWL-2 als Teil des Fahrzeugkonzepts ergänzen soll, bat Ester, mit den Planungen zu beginnen zu dürfen, auch wenn die Nachfolgenutzung des aktuellen Versorgungsfahrzeugs aktuell noch ungeklärt ist.
Mit dem Wunsch nach wenig Einsätzen und immer gesunder Heimkehr beendete er die Versammlung.

Großübung zur Feuerwehraktionswoche

Am 30. Oktober fand die alljährliche Gemeinschaftsübung der Gemeindefeuerwehren im Rahmen der Feuerwehraktionswoche statt.
In Zolling am Sägewerk stand eine Maschinenhalle in angenommenen Vollbrand. Nach der Alarmierung durch die Leitstelle wurde die Halle unter schwerem Atemschutz mit der Wärmebildkamera nach vermissten Personen durchsucht. Zeitgleich wurde die Löschwasserversorgung hergestellt. Da die Wasserversorgung auf dem Gelände schwach ausgebaut ist, musste aus dem Amperkanal angesaugt werden.
Der Löschangriff von aussen wurde dann mit mehreren C-Rohren so wie dem Wasserwerfer der Feuerwehr Zolling durchgeführt.
Zusätzlich zum Brand der Halle hatte es auch einen angenommenen Unfall mit einer Baumaschine gegeben. Die eingeklemmte Person wurde mit dem Hebekissensatz der Zollinger gerettet.
Außer der Feuerwehr Zolling waren die Wehren aus Anglberg und Palzing im Übungseinsatz.

Leistungsabzeichen "Hilfeleistung" erfolgreich absolviert

Am 25. Oktober haben 2 Gruppen der Feuerwehr Zolling unter den Augen von KBI Bauer und KBM Forster die Leistungsprüfung "Hilfeleistung" absolviert.
Die Teilnehmer mußten eine angenommene Einsatzstelle sichern, ein Fahrzeug unterbauen, Einsatzstellenbeleuchtung aufbauen, alle benötigten Geräte zum Einsatzort bringen und eine "verletzte Person" im verunfallten Fahzeug betreuen.
Zusätzlich zur Einsatzübung muss jeder Trupp eine Truppaufgabe absolvieren, bei der eins aus einem Katalog von 10 Geräten aus dem Bereich der Hilfeleistung entnommen, einsatzbereit aufgebaut und erklärt werden muss.

Tag der offenen Tür bei der Jugendfeuerwehr am 01. Juli

Am 01. Juli ab 15:30 findet bei der Jugendfeuerwehr Zolling ein Tag der offenen Tür statt.
Ziel ist es, Jugendlichen die Feuerwehr Zolling vorzustellen uns sie f�r den Eintritt in die Jugendfeuerwehr zu gewinnen.
Auf dem Programm steht unter anderem eine Vorführung des Löschwasseraufbaus wie er auch bei diversen Wettkämpfen gezeigt wird. Diese findet um 16.30 und um 17.30 statt.
Au�erdem können das Feuerwehrhaus und die Fahrzeuge besichtigt werden. Für Verpflegung ist ebenso gesorgt.
Natürlich sind auch die Eltern herzlich eingeladen.

Feuerwehr Zolling erhält Geld vom Engie Bürgerfonds

Aus dem Fördertopf des "Bürgerfonds" in Höhe von 30000 Euro, den das Engie Kraftwerk Zolling jedes Jahr bereitstellt, erhielt die Jungendfeuerwehr Zolling 800 Euro.
Diese Spende ist zweckgebunden und wird dafür genutzt, um Geräte, die für das Üben und die Teilnahme an Leistungswettbewerben der Jugendfeuerwehr anzuschaffen.
Die Feuerwehr Zolling bedankt sich recht herzlich bei der Jury und dem Kraftwerk Zolling.

Jahreshauptversammlung am 25.11. im Gasthaus Hörhammer

Am Freitag, den 25.11. fand - traditionell am Vorabend des Adventsmarktes - die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Zolling im Gasthaus Hörhammer in Zolling statt.
Ebenso traditionell war daher die Teilnahme am Adventsmarkt der 1. Punkt des Rechenschaftsberichts, den erster Kommandant Martin Ester nach der Begrüßung vortrug.
Zuvor hatte er bereits die anwesenden Mitglieder sowie 1. Bürgermeister Max Riegler, 2. Bürgermeister Karl Toth, Kreisbrandinspektor Helmut Bauer, Kreisbrandrat Jakob Forster sowie Vertreter der Gemeindefeuerwehren willkommen geheißen.
Im Berichtszeitraum wurden von der Feuerwehr Zolling insgesamt 34 Einsätze absolviert, darunter 10 Brände, was einer Verdoppelung im Vergleich zum Vorjahr entspricht, 14 technische Hilfeleistungen, 4 Sicherheitswachen und leider auch 6 Fehlalarme, worauf später noch eingegangen wurde.
Im Einsatz wurden 475 Stunden der Kameraden verbracht. Um den erfordelichen Ausbildungsstand zu erreichen, leisteten die Mitglieder der Feuerwehr Zolling 422 Übungsstunden und 738 Stunden Ausbildung, wobei hier mit 320 Stunden fast die Hälfte der Zeit auf Ausbilder bei der Jugendfeuerwehr entfällt.
656 Stunden wurden für die Pflege der Gerätschaften, der Schläuche, der Fahrzeuge sowie des Feuerwehrhauses vorrangig durch die Gerätewarte geleistet. Da diese mittlerweile ehrenamtlich die Schläuche von 8 Feuerwehren waschen, ist der Aufwand in der aktuellen Form kaum mehr zu rechtfertigen. Kommandant Martin Ester bat in diesem Zusammenhang die Gemeinde, sich hier eine Lösung zu überlegen.
Die offiziellen Tätigkeiten der Feuerwehr werden komplettiert durch 157 Stunden auf Versammlungen sowie 56 Stunden Öffentlichkeitsarbeit, wobei hier hauptsächlich Besuche von Schulklassen zu Buche schlagen.
Insgesamt kamen so 2504 Stunden zusammen, die die Kameraden im Feuerwehrdienst geleistet haben. Zusätzlich wurden noch 445 Stunden auf diversen Feiern gearbeitet, hauptsächlich das Grillfest, das Bürgerfest und der Adventsmarkt.
Wichtige Aktivitäten neben dem Einsatz- und Übungsdienst waren 2016 die ersten Schritte auf dem Weg der Beschaffung der neuen Fahrzeuge und die Planung der Beschaffung neuer Einsatzkleidung. Ebenso wurde die Inbetriebnahme des Asylbewerberheims feuerwehrtechnisch begleitet, wobei hier leider einige Punkte immer noch nicht vollständig erledigt sind.
Die Feuerwehr Zolling besteht derzeit aus 52 aktiven Mitgliedern, was einem Minus von zwei entspricht.
Besonders positiv erwähnt hat Kommandant Ester, dass sich 3 Arbeiter des gemeindlichen Bauhofs bereiterklärt haben, zumindest während ihrer Dienstzeit bei der Feuerwehr zu helfen. Dies ist sehr nützlich in Bezug auf die Tagesalarmstärke.
Auch aus der Jugendfeuerwehr ist Zuwachs in der aktiven Truppe zu erwarten. 2 Jugendliche haben im Herbst bereits nach Vollendung ihres 16. Lebensjahres beim Leistungsabzeichen der "Großen" mitgemacht.
Jugendwart Wolfgang Westermeier berichtete weiter, dass auf Grund großzügiger Spenden und einem nicht unerheblichen Eigenanteil die Ausrüstung zur Durchführung des Jugendleistungswettbewerbs CTIF angeschafft wurde, wobei es sich erst um den zweiten derartigen Satz im Landkreis handelt. Der Ehrgeiz der 15 aktiven Jugendfeuerwehrler ist es daher, 2017 an der Bundesprüfung CTIF teilzunehmen und au�erdem die Feuerwehr-Jugendspange zu erwerben.
4 der Kameraden haben außerdem bereits mit der Ausbildung für den Einsatzdienst, der sogenannten "Modularen Truppmannausbildung" begonnen. Dadurch wurde allein von der Jugendfeuerwehr ein Pensum von 950 Stunden geleistet, wovon 350 Stunden auf die Vorbereitung auf die CTIF-Prüfung in Moosburg entfielen.
Auch nächstes Jahr sollen wieder 12jährige Jugendliche von der Gemeinde angeschrieben werden, ob sie Interesse and der Jugendfeuerwehr haben, um weiter Nachwuchs zu generieren.
Nachwuchswerbung hob auch KBI Bauer in seinem anschließenden Grußwort hervor und erwähnte, dass auch Frauen gerne bei der Feuerwehr gesehen wären. Er dankte den Aktiven und betonte, dass auch die Zollinger 2016 wieder erleben mussten, dass der Feuerwehrdienst nicht immer leicht ist, gerade wenn man trotz bestem Einsatz und guter Ausbildung nicht mehr helfen könne, wie gerade am Nachmittag vor der Versammlung erlebt.
Auch KBM Forster hob neben seinem Dank die Wichtigkeit der Nachwuchswerbung hervor und freute sich, dass auch in seinem Abschnitt V/1 immer mehr Wert auf Jugendleistungsbewerbe gelegt werde, auch wenn der Aufwand sehr hoch sei. Die Feuerwehr Zolling hob er hierbei als Beispiel für den Abschnitt hervor. Er bedankte sich auch bei der Feuerwehr Zolling für die Mitwirkung bei der weiterführenden Ausbildung, die nach Start der modularen Truppmannausbildung jetzt auf Grund eines erweiterten Ausbildungsspektrum viel höhere Anforderungen an die Zeit der Ausbilder und der neuen Kameraden stelle. Auch die Benutzung der Räumlichkeiten, Fahrzeuge und Geräte sei keine Selbstverständlichkeit. Bezüglich der von Kommandant Ester angesprochenen Fehlalarme führte er aus, dass die Einstufung der Asylbewerberunterkunft "Am Sägewerk" in die Alarmgruppe B3 auch in seinen Augen Unsinn sei und hier etwas unternommen werden müsse. Außerdem müsse generell die Auslegung der Brandmeldeanlage im Heim überdacht werden.
Der Gemeinde dankte er für die immer gute Ausstattung der Feuerwehren und erwähnte hier beispielhaft die zwei neuen Fahrzeuge in Appersdorf, das neue Auto in Palzing sowie die anstehende Beschaffung von 2 neuen Fahrzeugen für die Zollinger Wehr.
Bürgermeister Riegler gratulierte nach seinem Dank an die Anwesenden dem Kommando zum guten Zustand der Wehr, welcher durch einen hohen Schulungs- und Übungsaufwand sichergestellt werde und sich dann aber auch gerade bei im Wortsinn "todernsten Einsätzen" bewähre. Er lobte Jugendwart Wolfgang Westermeier, der zeige, dass durch gute und aktive Jugendarbeit Nachwuchsprobleme, wie sie viele Vereine heute haben, gelöst werden können.
Ebenso lobte er die Feuerwehr für die Erstellung eines schlüssigen Entwicklungskonzepts zur Fahrzeugneubeschaffung. Hier sei mit der Beschaffung eines Gerätewagen Logistik GW-L2 sowie eines Mannschaftstransportwagens MTW bei Weitergabe des bisherigen Mehrzweckfahrzeugs an die Feuerwehr Palzing ein zukunftsgerichteter Vorschlag erarbeitet worden, den die Gemeinde gern unterstützt. Der Zuschussantrag ist gestellt und der Auftrag für die Erstellung der erforderlichen europaweiten Ausschreibung erteilt.
Bezüglich des MTW muss geprüft werden, ob die Gegebenheiten in Palzing die Weitergabe möglich machen, dann werde auch hier mit der Planung begonnen. Auch auf die Problematik mit dem Mehraufwand zur Gerätepflege ging er ein und versprach, dass auch hier eine gute Lösung möglich sei.
Nach diesen erfreulichen Nachrichten beendete Kommandant Ester mit Hinweis auf Adventsmarkt und die am 26. Dezember stattfindende Christbaumversteigerung die Versammlung.

2 Gruppen bestehen Leistungsprüfung

Am Dienstag, den 15.11. fand für 12 Kameraden die Prüfung zum Leistungsabzeichen "Die Gruppe im Löscheinsatz" statt.
Unter Führung von Gruppenführer und zweitem Kommandanten Wolfgang Westermeier sowie ausgebildet durch Michael Zeilhofer und Max Kattinger war hierbei eine Vielzahl an Aufgaben zu bewältigen.
Unter anderem mussten die Kameraden Knoten auf Zeit zeigen, Fragen zu Erster Hilfe und Gefahrgut beantworten sowie die Kenntnis der Fahrzeuge bei der Gerätekunde unter Beweis stellen.
Hauptteil der Prüfung ist aber der Aufbau eines Löschaufbaus für einen angenommenen Zimmerbrand im Erdgeschoss, wobei vier Kameraden unter Atemschutz vorrücken müssen.
Eine separate Aufgabe ist es im Anschluss noch, auf Zeit eine Saugleitung zur Wasserentnahme aus einem offenen Gewässer zu bauen.
Nach bestandener Prüfung dankten Kommandant Martin Ester und Kreisbrandinspektor Helmut Bauer den Prüflingen und gratulierten zur bestandenen Prüfung.

Vorführung der Jugendfeuerwehr an der Landkreisausbildungsstelle

Am Sonntag, den 16.10. fand an der Landkreisausbildungsstelle in Zolling die Einweihung der neuen Heißausbildungsanlage statt.
In Verbindung damit wurde ein Tag der offenen Tür abgehalten. In diesem Rahmen zeigten die Jugendgruppen aus Zolling, Oberappersdorf und Thonstetten einen Teil der Übungen, die bei der internationalen Jugendfeuerwehrolympiade CTIF zu absolvieren sind.
Auf Grund großzügiger Spenden konnte die Feuerwehr Zolling bereits letztes Jahr die hierfür notwendige Ausrüstung beschaffen.


Gemeinderat billigt Konzept für 2 neue Fahrzeuge

Wie bereits auf der Jahreshauptversammlung im November angekündigt stehen in nächster Zeit bei der FFW Zolling ein Fahrzeug vor dem Erreichen der Altersgrenze.
In der Gemeinderatssitzung am 12. April stellte Kommandant Martin Ester das von der Feuerwehr Zolling erarbeitete Ersatzkonzept vor.
So soll das LF 8 zukünftig durch einen Gerätewagen Logistik GW-L2 ersetzt werden.
Dieses Fahrzeug ist ein flexibler Transport-LKW mit 16 Tonnen Gesamtgewicht und Allrad-Antrieb, der in der Regel eine Tragkraftspritze und einen Stromerzeuger als feste Einsatzbeladung mitführt und zusätzlich auf der Ladefläche Platz für je nach Einsatzzweck bestückte Rollwagen oder Container bietet.
Zum Be- und Entladen ist eine Ladebordwand vorhanden. Die Besatzung des Fahrzeugs besteht aus sechs Feuerwehrlern.
Da das Fahrzeug standardmäßig 2000m Schlauch mitführt, wodurch es nicht nur in der Gemeinde selbst, sondern in weiterem Umkreis zum Einsatz kommen wird, ist ein relativ hoher Zuschuss für die Investition zu erwarten.
Da nach der Beschaffung des GW-L2 auch Transportfahrten mit dem neuen Fahrzeug erledigt werden können, wird das aktuell vorhandene Mehrzweckfahrzeug mit seiner Pritsche bei der Feuerwehr Zolling nicht mehr unbedingt benötigt. Daher wird dieses an die Feuerwehr Palzing abgegeben. Für die Beförderung von Personal zur Einsatzstelle und zu Übungen, für die das Mehrzweckfahrzeug auch verwendet wurde, soll bei der Feuerwehr Zolling ein Mannschaftstransporter MTF angeschafft werden.

Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen

Am 27.11.2015 fand die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Zolling im Gasthaus Hörhammer statt.
Turnusgemäß standen hierbei die alle 6 Jahre fälligen Wahlen der beiden Kommandanten an.
Zuerst aber blickte Kommandant Martin Ester in Anwesenheit von KBI Bauer, KBM Forster, den Kommandanten der Ortsteilwehren Anglberg, Appersdorf und Palzing sowie den beiden Zollinger Bürgermeistern auf das vergangene Jahr zurück. KBR Fischer ließ sich entschuldigen. Besondere Ereignisse des letzten Jahres war die Auslieferung und die ersten Übungen mit der neuen Hochwasserpumpe, die eine Pumpleistung von 9000l/min liefert, die Einführung des Digitalfunks im Landkreis Freising sowie die Neulackierung des TLF.
Ebenso im Fokus stand 2015 das Thema Ausbildung. Besonders erwähnenswert sind 2 neue Gruppenführer und ein neuer Truppführer, die ihre Kurse absolviert haben, 4 Kameraden nahmen an der Heißausbildung im Brandcontainer teil, 13 Mann absolvierten das Leistungsabzeichen "Hilfeleistung" und 4 neue LKW-Führerscheine wurden erworben.
Erfreulich war, dass sich zusätzlich zu den 4 neuen Lastwagenführerscheinen auch 4 Mitarbeiter des Gemeindebauhofs bereit erklärt haben, mit der Feuerwehr Zolling auszurücken. Damit wird die Verfügbarkeit der Mannschaft vor allem unter den Tagen enorm erhöht. Auf Grund von 4 Austritten bleibt die Zahl der Aktiven damit konstant.
Insgesamt erbrachten die 56 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Zolling im Berichtsjahr 2326 Stunden, davon 487 im Einsatz, mehr als 1000 Stunden bei Ausbildung und Übung und über 450 Stunden für Materialpflege und Wartung. Die restlichen Stunden entfielen auf Öffentlichkeitsarbeit sowie den Besuch von Versammlungen durch die Führungskräfte.
Neben all dem nahm die Feuerwehr auch aktiv am Gemeindeleben teil, am Adventsmarkt und am Bürgerfest war man mit dem Grill ebenso vertreten wie beim hauseigenen Feuerwehrfest. Als Teil des Ferienprogramms der Gemeinde wurde im Sommer ein Zeltlager am Feuerwehrhaus veranstaltet.
Im Anschluss an den Jahresbericht stand die Wahl der Kommandanten auf dem Programm. Erster Kommandant Martin Ester, der sich ausdrücklich für seine letzte Amtszeit zur Verfügung stellte, wurde einstimmig wiedergewählt.
Bernhard Hies hatte bereits im Vorfeld der Wahl erklärt, dass er seinen Posten aus persönlichen Gründen zur Verfügung stellen wird. Für sein Amt als zweiter Kommandant wurde Wolfgang Westermeier vorgeschlagen und mit 39 "Ja"-, 3 "Nein"-Stimmen sowie 3 ungültigen Stimmzetteln gewählt.

Im Anschluss an die Wahl dankten Bürgermeister Riegler und KBI Bauer den Aktiven und allen voran Bernhard Hies für seinen Dienst als zweiter Kommandant. Bürgermeister Riegler stellte heraus, dass die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr immer gut sei und man jederzeit offen reden könne. Kreisbrandinspektor Bauer lobte die Feuerwehr für die vielen Stunden, die im letzten Jahr in die Ausbildung der Kameraden vor Ort und auch am Landkreisstützpunkt sowie in den Feuerwehrschulen investiert wurde. Ausbildung sei die "wichtigste Ressource" einer Feuerwehr. Auch erwähnte er, dass bei der im November erfolgten zyklischen Kontrolle der Ausrüstung und des Feuerwehrhauses alles in sehr gutem Zustand vorgefunden wurde und lobte im Speziellen die Gerätewarte Konrad Würfel und Max Kattinger.
In seiner Funktion als Jugendwart berichtete Wolfgang Westermeier, dass ein neues Mitglied in die Jugendfeuerwehr aufgenommen wurde und für nächstes Jahr bereits zwei Anmeldungen vorliegen. Dank einer großzügigen Spende der Firma Knorr-Bremse wird die Jugendfeuerwehr nächstes Jahr dringend benötigtes Übungsmaterial für die neue modulare Truppmannausbildung sowie die diversen Jungendabzeichen anschaffen. Natürlich sollen diese Ausbildungen nächstes Jahr auch durchgeführt werden, gerade da bis 2017 einige Jugendfeuerwehrler das Alter zum Eintritt in den Einsatzdienst erreichen.
Zum Abschluss der Versammlung zog der alte und neue Kommandant Martin Ester noch eine kurze Bilanz der vergangenen 6-jährigen Wahlperiode. In dieser wurden über 200 Einsätze mit über 4300 Stunden, darunter das große Hochwasser 2013 und mehrere Großbrände, gefahren. Die Aktiven leisteten 16280 Stunden Arbeitsdienst bei der Feuerwehr, wobei während dieser ganzen Zeit nur eine Verletzung zu beklagen war. Er bedankte sich bei KBI Bauer und KBM Forster und wies darauf hin, "dass nicht jede Feuerwehr das Glück habe, im Abschnitt V/I zu sein". Ebenso dankte er seiner Führungsmannschaft, den Gerätewarten - die zukünftig von Bernhard Hies unterstützt werden -, den Reinigungskräften und allen Aktiven.
Den Dank an die Gemeinde für die gute und direkte Zusammenarbeit verband er allerdings mit dem Hinweis, dass im Gemeindebereich Zolling 2016 bei den Ortsteilwehren zwei Fahrzeuge mit Baujahr 1988 ersetzt würden. Im Hinblick auf das Alter des LF8 der Zollinger Feuerwehr, das ebenfalls Baujahr 1988 ist, mahnte er an, dass man sich auch hier langsam Gedanken über eine Ersatzbeschaffung machen müsste und nannte einen Zeithorizont von ca. 4 Jahren als erstrebenswert.

Leistungsabzeichen "Hilfeleistung" absolviert

Am Dienstag, den 20.10. war es wieder einmal soweit.
Nach wochenlanger Vorbereitung stellten sich 2 Gruppen der Feuerwehr Zolling der Prüfung zum Leistungsabzeichen
"Die Gruppe im Hilfeleistungseinsatz".
Dabei wird ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person simuliert, die Prüflinge müssen auf Zeit eine Verkehrsabsicherung aufbauen, den Brandschutz sicherstellen, den "Patienten" betreuen und den hydraulischen Rettungssatz mit Zubehör bereitstellen und in Betrieb nehmen.
Zusätzlich müssen noch Aufgaben aus den Bereichen Fahrzeug- und Gerätekunde absolviert sowie Fragen aus dem Einsatzspektrum THL und Erste Hilfe beantwortet werden.
Die 13 Kameraden der Feuerwehr Zolling haben die Prüfung zur Zufriedenheit der Schiedsrichter bestanden.
Sehr erfreulich ist, dass 3 Feuerwehrmänner das Abzeichen erstmals abgelegt sowie 4 Kameraden die höchste Stufe "Gold-Rot" erreicht haben.

TLF nach 36 Dienstjahren renoviert

Im Juli 1979 erhielt die Feuerwehr Zolling damals das neue TLF 16/25.
36 Jahre später, im Juli 2015, erhält die Feuerwehr Zolling wiederum das TLF 16/25, diesmal aber nach einer umfassenden Renovierung.
Da bei dem Fahrzeug des Herstellers Magirus Deutz an der Fahrerkabine, insbesondere im Bereich der Türen großflächige Rostschäden aufgetreten waren, musste man sich entscheiden, ob man das Fahrzeug dem Verfall preisgibt oder Geld in die Hand nimmt, um es zu sanieren.
Weil sich das TLF auch in letzter Zeit immer wieder bei diversen Einsätzen als quasi unverzichtbar erwiesen hatte, fiel die Entscheidung auf Seiten der Feuerwehr nicht schwer.
Auch die Gemeinde konnte letzlich vom Nutzen der Maßnahme überzeugt werden und so wurden in knapp 4 Wochen sämtliche schadhaften Teile der Karosserie erneuert. Natürlich erhielt das TLF nach Vollendung der Maßnahmen wieder die auffällige Lackierung in Tagesleuchtrot, wobei leider unvermeidlicherweise die beiden handgemalten Gemeindewappen auf den Türen verloren gingen.
Jetzt freut sich die Feuerwehr auf viele weitere Jahre zuverlässigen Dienstes des "neuen" TLF.

Digitalfunk im Landkreis Freising geht in Betrieb

Nachdem seit den Schulungen bereits der Funkverkehr an der Einsatzstelle weitgehend digital ausgeführt wurde, wird nun auch der Leitstellen- und Fahrzeugfunk im Landkreis Freising auf digital umgestellt.
Ab dem 24. Juni wird der alte Analogfunk nur noch zu Alarmierungszwecken benutzt.
Freising übernimmt damit eine Vorreiterrolle, da die Nachbarlandkreise weiter analog funken.
Daher verbleiben für einen landkreisübergreifenden Einsatz auch die alten Funkgeräte bis auf weiteres in den Fahrzeugen verbaut.
Diese dienen auch als Rückfallebene, falls es beim Digitalfunk zu unerwarteten Problemen kommen sollt.
Der digitale Funk soll durch eine engere Netzabdeckung robuster sein als die bisherige analoge Technik und bietet auch mehr Möglichkeiten. Unter anderem wird das Mithören des Rettungsdienstfunks durch nicht Berechtigte mittels Verschlüsselung quasi unmöglich gemacht.

Feuerwehrgrillfest am 13. Juni am Feuerwehrhaus

Richtiggehend Glück mit dem Wetter hatte die Feuerwehr bei ihrem diesjährigen Grillfest. Trotz angesagtem Regen blieb es trocken und die bereits vorsorglich in der Fahrzeughalle aufgestellten Tische konnten ins Freie geholt werden.
So kamen auch viele Zollinger Bürger, um die leckeren Schmankerl vom Grill und aus der Pfanne sowie eine frische Maß Bier zu genießen. Nach vielen Jahren gab es zusätzlich zu Rollbraten, Steckerlfisch und Hendl wieder hausgemachtes Schaschlik sowie für die "Süßen" unter den Besuchern Kaffee und Kuchen.
Für die Kinder wurde in der Waschhalle eine Hüpfburg aufgestellt.
Die Feuerwehr bedankt sich bei allen Helfern und Besuchern und freut sich auf ein Wiedersehen beim Bürgerfest am 12. Juli ab 11.00 Uhr am Sportgelände!

Feuerwehr Zolling absolviert Ausbildung für Digitalfunk

In Bayern soll bei den Rettungsorganisationen zeitnah von analogem auf digitalen Funk umgestellt werden. Was schon seit Anfang des Jahrtausends geplant ist, nimmt langsam auch materielle Formen an. So wurden im Rahmen der bayernweiten Aktion auch in der Gemeinde Zolling die notwendigen Geräte für die 4 Feuerwehren beschafft.
Während sich der Einbau der Fahrzeugfunkgeräte noch etwas verzögert, sind die tragbaren Funkgeräte bereits ausgeliefert. Um einen Einsatz dieser - mit den Fahrzeuggeräten von der Bedienung gesehen identischen - Geräte zu ermöglichen, muss die Schulung der Mannschaft nachgewiesen werden. Gruppenführer Thomas Schuhbauer erklärte den Zollinger Feuerwehrmännern an 3 Terminen die Unterschiede, die Funktionsweise und die Bedienung der neuen Technik.

Der digitale Funk soll durch eine engere Netzabdeckung robuster sein als die bisherige analoge Technik und bietet auch mehr Möglichkeiten. Unter anderem wird das Mithören des Rettungsdienstfunks durch nicht Berechtigte mittels Verschlüsselung quasi unmöglich gemacht. Da die Geräte auf Grund der vielfältigen Funktionen und der bayernweiten Normung etwas umfangreichere Möglichkeiten bieten, wurde der Fokus in den Schulungen vor allem auf die Bedienung der neuen Technik gelegt. Allerdings ist diese für den Normalfall nicht viel anders als bei der bisherigen analogen Technik. Erst wenn man die vielfältigen neuen Funktionen nutzt, wird der Bedienaufwand höher. Dazu werden noch weitere Übungen mit der neuen Technik erfolgen, die auch dazu dienen, die Vertrautheit mit den neuen Geräten zu erhöhen.

Jahreshauptversammlung 2014

Am 28. November fand die diesjährige Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Zolling beim Alten Wirt statt.
In Anwesenheit des ersten und zweiten Bürgermeisters sowie KBI Bauer aus Au stellte Kommandant Martin Ester in seinem Rechenschaftsbericht die Ereignisse der letzten 12 Monate vor. Er verwies auf so besondere Einsätze wie den Dachstuhlbrand dreier Häuser in der Freisinger Innenstadt, wo die Freisinger Wehr massiv durch Feuerwehren aus dem Umland unterstützt wurde. Zur Illustrierung des Ausmaßes erwähnte er, dass hier insgesamt 400 Atemschutzflaschen verbraucht wurden.
Auch Veranstaltungen zur Öffentlichkeitsarbeit wie die Einsatzvorführung bei einem Fest am REWE-Markt, wo die Jugendfeuerwehr einen Löschangriff zeigte und die Bevölkerung Gelegenheit hatte, das HLF zu begutachten, gehörten zum Tätigkeitsumfang.
Im Herbst wurde die Leistungsprüfung "Die Gruppe im Löscheinsatz" von 10 Kameraden nach vielen Übungen abgelegt, 2 davon erreichten die höchste Stufe der Auszeichnung.
Bei der Großübung zur Feuerwehraktionswoche im Kraftwerk musste die Feuerwehr Zolling in Zusammenarbeit mit den Kameraden aus Haag, Anglberg, Palzing und dem Einsatzleitwagen aus Moosburg unter anderem eine Person unter einer Förderschnecke retten.
Insgesamt wurden bei 26 Einsätzen über 500 Stunden erbracht. Erfreulich war, dass diese Zahl wegen der fehlenden Hochwassereinsätze um fast 1000 Stunden niedriger war als im Vorjahr.
Sehr erfreulich sei, dass der Feuerwehr die Mittel für 4 LKW-Führerscheine genehmigt wurden, wofür die Ausbildung auch schon begonnen habe. Vor allem zu Arbeitszeiten sei es immer schwieriger, dass auch Kameraden verfügbar sind, die die Einsatzfahrzeuge bewegen dürfen. Daher seien solche Maßnahmen sehr zu begrüßen.
Alles in allem wurden über 2000 Stunden für Einsätze, Übungen, Schulungen und Materialpflege geleistet, wobei die zahlreichen Stunden, die die Zollinger Gerätewarte beim Waschen der Schläuche der Gemeindefeuerwehren verbrachten, nicht mitgerechnet sind.
Die Feuerwehr Zolling hat momentan 56 Aktive, 2014 kamen 3 neue Kameraden hinzu, einer verließ die Mannschaft.
Jugendwart Wolfgang Westermeier berichtete, dass 2014 eine neue Jugendgruppe gestartet wurde, nachdem die Mitglieder der alten Gruppe in die reguläre Mannschaft übernommen wurden.
Auf einen Aufruf der Gemeinde meldeten sich 13 Jugendliche zwischen 13 und 15 Jahren, welche nun 2 mal im Monat samstags bei guter Beteiligung üben.
Im Rahmen des Ferienprogramms bot die Jugendfeuerwehr ein Zeltlager mit Aktivitäten rund um die Feuerwehr an, welches gut angenommen wurde.
Auch nächstes Jahr wird man die Gemeinde wieder bitten, einen Aufruf an alle Jugendlichen zu starten.
KBI Helmut Bauer würdigte in seiner kurzen Ansprache den Zusammenhalt der Gemeindefeuerwehren. Dieser zeige sich durch gemeinsame Übungen, Erfahrungsaustausch und auch durch die gegenseitige Teilnahme der Kommandanten an den Hauptversammlungen.
Ebenso lobte er die Jugendarbeit und bat um Unterstützung der Jugend durch Mannschaft, Kommando und Gemeinde.
In Bezug auf den Großeinsatz in Freising hob er hervor, dass es sich zeige, dass nicht nur die "große" Feuerwehr Freising die "Landwehren" unterstützen könne sondern dies auch umgekehrt funktioniere. Er unterstrich dabei den wachsenden Wert von speziellen Ausbildungen wie der der Atemschutzgeräteträger und der Manpower, die oft eine einzelne Feuerwehr nicht mehr stellen könne.
Er bedankte sich bei den Zollinger Kameraden für die Unterstützung der Führung, die sich auch in der hervorragenden Beteiligung an der Jahreshauptversammlung zeigte.
Bürgermeister Max Riegler bedankte sich ebenfalls für die geleisteten Dienste und hob auch hervor, dass die Feuerwehr auch rege am gemeindlichen Leben teilnimmt und so unter anderem durch die Mithilfe beim Bürgerfest und beim Adventsmarkt auch für das gesellschaftliche Leben in der Gemeinde unverzichtbar sei.
Er bemerkte, dass viele Vereine über fehlende Jugend klagen. Die Feuerwehr Zolling gehe hier mit gutem Beispiel voran und bemüht sich aktiv um Jugendliche. Diese würden dann auch nicht als Anhängsel betrachtet, sondern an den Feuerwehrdienst herangeführt.
Er kündigte außerdem an, dass die von der Gemeinde beschaffte neue Hochwasserpumpe in Kürze geliefert werden solle.
Abschließend bedankte er sich bei Führung, Mannschaft und Gönnern für den Einsatz im vergangenen Jahr.
Zum Ende wies Kommandant Martin Ester noch darauf hin, dass er sich bei den Leistungsprüfungen auch eine noch höhere Beteiligung vorstellen könnte.
Auch er bedankte sich für die Unterstützung seiner Arbeit beim 2. Kommandanten, den Gruppenführern, Geräte-, Jugend- und Atemschutzwarten, der Fahnenabordnung sowie natürlich der ganzen Mannschaft.

Atemschutzausbildung im Brandcontainer

Am Landkreisbauhof in Zolling war am langen Wochenende wieder der Brandcontainer zur Atemschutzausbildung zu Gast.
Vier Kameraden der Feuerwehr Zolling hatten hier die Gelegenheit, einen "heißen" Innenangriff zu üben.
Nach dem Öffnen der "Zimmertür" auf dem Dach des Containers mussten die Atemschutzträger eine Treppe im Vollbrand löschen, um in das "Wohnzimmer" vorzudringen. Hier waren einige Brände zu löschen.
Im nächsten Raum, der "Küche", kam es zu simulierten Durchzündungen, die durch Kühlen der Decke unter Kontrolle gebracht werden müssen.
Außerdem sollte ein brennender Topf mit Fett auf dem Herd durch ersticken mit dem Deckel gelöscht werden.
Nach der Übung gab es noch eine Manöverkritik durch die Ausbilder.

Ferienprogramm und Zeltlager der Jugendfeuerwehr

Auch dieses Jahr hatte die Feuerwehr Zolling wieder die Ferienkinder der Gemeinde Zolling zu einem Aktionswochenende eingeladen.
Los ging es am Freitag mit Führungen durch das Feuerwehrhaus sowie Vorführungen der Fahrzeuge.
Weiter wurde ein Innenangriff im "brennenden" Schlauchturm mit Anfahrt, Aufbau und Atemschutz gezeigt.
Ungeplant wurde auch das Ausrücken zu einem "echten" Einsatz gezeigt, allerdings waren die Kameraden nach 30 Minuten bereits wieder im Feuerwehrhaus.
Mit Lagerfeuer, Fackelwanderung und Grillen klang der Tag langsam aus und es wurde auf dem Gelände des Feuerwehrhauses gezeltelt.
Nach einem großen Frühstück durften die Ferienkinder dann die Funktion von Feuerlöschern ausprobieren.
Die Jugendfeuerwehr legte allerdings noch eine zweite Schicht ein und hielt am Samstag einen Übungstag ab.
Der Lohn war der gleiche wie für die Ferienkinder - grillen und zelteln am Feuerwehrhaus - dieses mal ohne Einsatz.





Ehrung der Fluthelfer

Nach dem großen Hochwasser im Juni 2013 wurden jetzt 35 Kameraden der Feuerwehr Zolling für ihren Einsatz geehrt.
Bürgermeister Max Riegler überreicht im Namen der Staatsregierung und des bayrischen Landtags Anstecknadeln "Fluthelfer 2013", die an der Uniform getragen werden dürfen.
Er bedankte sich noch einmal im Namen der Gemeinde. Auch Kommandant Martin Ester bedankte sich bei seiner Mannschaft.
Im Anschluss an die Ehrung gab es noch ein Essen für die Geehrten.



Neues Personal für die Jugendfeuerwehr

Am 03. Mai war das erste Treffen der neuen Jugendfeuerwehrgruppe.
10 Jugendliche wurden von unserem 2. Kommandanten durch das Feuerwehrhaus geführt und bekamen die Feuerwehrfahrzeuge und die Beladung erklärt.
Nach dem Verteilen des Dienstplans wurde der Abend mit einer großen Portion Pommes beendet.
Jugendwart Wolfgang Westermeier freute sich, dass sich wieder Interessenten gefunden haben, nachdem die letzten Mitglieder der bisherigen Jugendgruppe Ende letzten Jahres in den regulären Einsatzdienst übernommen wurden.
Falls jemand kurzfristig noch einsteigen möchte, gibt es alle Infos beim Jugendwart Wolfgang Westermeier.
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7. Klassen zu Besuch bei der Feuerwehr

Am 11. April kamen die 7. Klassen der Mittelschule Zolling zu Gast zur Feuerwehr Zolling.
Die ca. 70 Schüler bekamen in 3 Gruppen einen kurzen Einblick in die Arbeit der Feuerwehr. An einer Station wurde das HLF 20/16 mit der darauf verlasteten Ausrüstung gezeigt.
Eine andere Gruppe wurde währenddessen durch das Feuerwehrhaus geführt und bekam unter anderem die Schlauchpflege und die Einsatzzentrale gezeigt.
Die dritte Station war ein Wasseraufbau auf dem Hof. Mit der Vorbaupumpe des LF 8 wurde Wasser aus dem Hydranten entnommen und über zwei C-Rohre wieder abgegeben.
Beim Eimerumspritzen durften sich die Schüler dann auch selbst versuchen.
Zum Abschluss wurde mittels eines B-Rohrs mit Stützkrümmer noch ein leichter Wasserwerfer gezeigt.



Jahreshauptversammlung am 29. November 2013

Bei der Hauptversammlung am 29. 11. 2013 stand wie jedes Jahr der Rechenschaftsbericht des 1. Kommandanten im Mittelpunkt.
Im Beisein von KBR Fischer, KBM Forster, 34 Aktiven der Feuerwehr, den Kommandanten der Ortsteilwehren sowie 1. und 2. Bürgermeister konnte Martin Ester auf 3381 Dienststunden und 630 Gesellschaftsstunden verweisen. Davon entfielen 1621 freiwillig geleistete Stunden auf Einsätze und 1040 Stunden auf Übungen und Einsätze. Der Rest der Dienststunden waren Öffentlichkeitsarbeit und Wartung der Einsatzmittel.
In der Summe wurden etwa 1000 Stunden mehr geleistet als im Jahr 2012, was ziemlich genau den Hochwassereinsätzen im Sommer entspricht.
Nach dem Kommandanten brachte Jugendwart Wolfgang Westermeier seinen Bericht vor. Nachdem der Großteil der Jugendfeuerwehrler im Jahr 2013 die Altersgrenze zum Einsatzdienst überschritten hat, waren die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr eng mit der Einsatztruppe verzahnt.
Daher wird ab nächstes Jahr versucht, eine neue Gruppe ab 12 Jahren aufzubauen. Die Resonanz ist bisher allerdings eher mäßig, daher sind alle Jugendlichen im Bereich der Feuerwehr Zolling aufgerufen, sich bei Interesse zur Jugendfeuerwehr zu melden.
KBR Fischer nahm die Ansprache des Jugendwarts auf und verwies auf die Wichtigkeit des frühen Ausbildungsbeginns. Die Initiative hierfür müsse aber von der Feuerwehr ausgehen. Er erwähnte auch, dass die 630 Stunden, die die Feuerwehr Zolling für gesellschaftliche Aktivitäten erbracht hat und die nicht in der offiziellen Zahl erscheinen sehr wichtig für die Gemeinschaft sind.
Außerdem dankte er der FFW Zolling, dass die Gerätschaften regelmäßig auch der Landkreisausbildungsstelle zur Verfügung gestellt werden.
Diese soll im Jahr 2014 einen neuen Container zur Atemschutzausbildung erhalten. In diesem soll wirkungsvoll Innen- und Aussenangriff geübt werden. Um die Ausbildung noch realistischer zu gestalten, wird die Möglichkeit vorgesehen, ab etwa 2016 eine Befeuerung einzubauen.
Außerdem kündigte er den Start des Digitalfunks ab Frühjahr 2014 an. Bis alle Einheiten umgerüstet sind, wird etwa ein Jahr veranschlagt.
KBM Forster lobte die Mannschaft für das hohe Pensum. Leistungsabzeichen, Hilfe bei der Abschnittsausbildung und im Speziellen das gewaltige Arbeitspensum durch das Hochwasser müssten auf freiwilliger Basis erst bewältigt werden.
Bürgermeister Max Riegler würdigte ebenfalls den fast täglichen Einsatz der Kameraden für Ausbildung, Einsatz oder Versammlungen. Die Truppe würde sich dadurch einen hohen Standard und ein großes Ansehen schaffen.
Auch er sprach Anerkennung für den Hochwassereinsatz aus, bei dem viele Einsatzstellen über die Zeit von fast 60 Stunden koordiniert wurden.
Ebenso wurde die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben der Gemeinde hervorgehoben. Im Speziellen wurde das Zeltlager im Rahmen des Ferienprogramms erwähnt, das in gewissem Sinne auch Jugendarbeit sei,
Mit der Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Feuerwehr sei er zufrieden. Die Bedürfnisse der Feuerwehren hätten einen hohen Stellenwert, so wurden zum Beispiel alle Feuerwehren im Gemeindegebiet 2013 mit dringend benötigter neuer EDV ausgerüstet.
Kommandant Ester wies im Anschluss noch darauf hin, dass der eigentlich geplante Start des Feuerwehrführerscheins bis 7,5 Tonnen auf Grund des sehr ereignisreichen Jahrs leider nicht gehalten werden konnte. Allerdings soll es jetzt so schnell wie möglich losgehen.

Festzug 150 Jahre Feuerwehr Freising

Beim historischen Festzug der Freiwilligen Feuerwehr Freising im Rahmen des Freisinger Volksfestes nahm die Zollinger Feuerwehr mit ihrer historischen Robel-Pumpe teil.
Die Mannen waren stilecht in Uniformen der Feuerschutzpolizei des dritten Reichs gekleidet, aus welcher Zeit auch die Pumpe stammt. Deshalb ist diese auch grün und nicht rot.
Die Pumpe wurde im Keller des alten Feuerwehrhauses aufbewahrt und nach dem Bau des neuen Hauses von einigen Kameraden liebevoll restauriert. Außerdem wurde der alte Spritzenhänger der Gemeinde Zolling mitgezogen. Die Standarte ist die erste Fahne der Zollinger Kameraden.

Ferienprogramm 2013

Im September waren im Rahmen des Ferienprogramms der Gemeinde Zolling einige Kinder bei der Feuerwehr Zolling zu Besuch.
Auf Anregung des Jugendwarts Wolfgang Westermeier wurde der übliche halbtägliche Besuch ausgeweitet. Den Kindern wurde die Möglichkeit gegeben, auf dem Gelände des Zollinger Feuerwehrhauses zu übernachten. An den beiden Tagen war ein reichhaltiges Programm mit Vorführungen, Spielen, Erklärungen und natürlich einem Lagerfeuer geboten.



Bürgerfest 2013

Auch beim Bürgerfest Zolling am 14.07. waren die Mannen der Feuerwehr eingebunden. Wie jedes Jahr waren sie für Gickerl und Rollbraten vom Grill verantwortlich.
Nachdem 2012 das Essen bereits um halb zwei ausverkauft war, wurde die Menge 2013 erhöht. Ebenso wurde, um den Andrang in der Mittagszeit besser zu bewältigen, zusätzlich zum neuen Grill der Zollinger Vereine, der aus dem Erlös der Bürgerfeste angeschafft worden war, ein zweiter Gasgrill ausgeliehen.
Bei strahlendem Wetter war der Besuch hervorragend und bis auf ein kleines Fetzerl Rollbraten am Nachmittag um zwei bei der Feuerwehr alles ausverkauft.
Für alle, die dann noch Hunger hatten, boten die Schützen Siechendorf noch ausreichend Schaschlik und Steckerlfisch.
Kommandant Martin Ester bedient

Feuerwehrfest 2013

Am 15. Juni fand am Feuerwehrhaus bei gutem Wetter das traditionelle Feuerwehrfest statt.
Viele Gäste genossen eine frische Mass Bier und die von der Feuerwehr zahlreich angebotenen Speisen vom Grill.
Auch die Bar wurde wieder gut besucht.
Die Feuerwehr Zolling bedankt sich für den Besuch und freut sich auf ein Wiedersehen beim Bürgerfest am Sportplatz am 14. Juli.


Leistungsabzeichen THL

Am 23. Mai legten 2 Gruppen der Freiwilligen Feuerwehr Zolling die Leistungsprüfung "Technische Hilfeleistung" ab. Unter den Augen der Schiedsrichter Sebastian Keller und Florian Ferdinand, Kreisbrandrat Heinz Fischer, Kreisbrandmeister Jakob Forster und Bürgermeister Max Riegler mussten die 18 aktiven beweisen, dass sie in 3 Wochen unter Aufsicht der Ausbilder Martin Ester und Konrad Würfl sauber geübt hatten.
Bei der Prüfung müssen truppweise die bei der Hilfeleistung verwendeten Geräte erklärt und vorgeführt werden.
Danach muss die Gruppe auf Zeit für einen angenommenen Verkehrsunfall den hydraulischen Rettungssatz mit Zubehör aufbauen, den Verletzten im "Unfallfahrzeug" betreuen und Verkehrsabsicherung sowie Brandschutz sicherstellen.
Diese Aufgaben wurden von beiden Gruppen bis auf Kleinigkeiten fehlerfrei gemeistert.
Bei der Verleihung der Abzeichen dankte KBR Fischer der Feuerwehr und stellte heraus, dass die gelernten Inhalte eben erst beim Unfall des Wolfersdorfer Unimogs hervorragend angewendet wurden.
Gold-Rot und damit die höchste und letzte Stufe des Leistungsabzeichens erreichten Christian Sellmaier, Martin Lachner, Thomas Schuhbauer und Michael Toth.
Gruppenbild


Feuerwehrausflug zum Flughafen

Am 02. März machten 24 Zollinger Feuerwehrler einen Ausflug zur Flughafenfeuerwehr München.
Nach dem einchecken zum Sicherheitsbereich wurde den Zollingern von Christian Riedl von der Flughafenfeuerwehr zuerst einmal der Aufbau der Wehr und der Dienstplan erklärt. Danach wurde die Wache Süd besichtigt, die eine Zug Gebäudebrandschutz und einen Zug Flugzeugbrandschutz beherbergt.
Dabei durften die Zollinger Kameraden auch einen Blick in die Einsatzleitstelle des Flughafens werfen und bekamen den Ablauf des Brandschutzes und des Rettungsdienstes am Flughafen erklärt.
Anschließend ging es an den wahrscheinlich interessantesten Teil: Das Begutachten der Fahrzeuge.
Nachdem sich einige schon von der für den Airbus A380 geeigneten Rettungstreppe beeindruckt zeigten, bekamen dann auch die restlichen Zollinger leuchtende Augen, als man vor den 4 großen Flughafenlöschfahrzeugen der Südwache stand. Nach kurzer Erklärung der Angriffstaktik und der technischen Daten durften die Gäste dann die Fahrzeuge aus allen Richtungen begutachten und sogar im Führerhaus Platz nehmen.
Zum Abschluss wurde dann noch das modernste (einsatzfähige) der Fahrzeuge, ein Ziegler Z8 mit Snozzle-Arm und Löschdorn vorgeführt.
Einsatzanfahrt, Dachwerfer, Frontwerfer, Selbstschutzdüsen und natürlich der Löscharm beeindruckten die Zollinger dann vollends und es wurde leider festgestellt, dass das Fahrzeug im Zollinger Haus gar nicht Platz hat.
Nach einem Gruppenfoto und Übergabe eines kleinen Geschenks an Christian Riedl wurde der Tag noch gemütlich beim Weißbräu Huber in Freising ausklingen lassen, da die geplante Führung im Hofbräuhaus leider kurzfristig abgesagt wurde.



Jahreshauptversammlung

Am 30. November 2012 fand die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Zolling  statt. Neben fast 40 Kameraden der freiwilligen Zollinger Wehr nahmen auch KBR Fischer, KBI Baur und KBM Forster sowie Bürgermeister Max Riegler, zweite Bürgermeisterin Elfriede Frühbeis und die zweiten Kommandanten der restlichen Gemeindefeuerwehren Palzing, Anglberg und Appersdorf teil.
In seinem Rechenschaftsbericht lies Kommandant Martin Ester das vergangene Jahr Revue passieren. Sämtliche Aktivitäten der Feuerwehr summierten sich auf 3030 Stunden, davon 371 Stunden für Einsätze und 831 Stunden für Übungen und Schulungen. Erfreulich war auch, dass knapp 200 Stunden von der Jugendfeuerwehr geleistet wurden. Der Kommandant kündigte an, dass Anfang 2013 mit der Ausbildung zum Feuerwehrführerschein begonnen werden soll, der es Feuerwehrmännern mit Führerscheinklasse B ermöglicht, das 7,5 Tonnen schwere LF8 im Einsatz und zu Übungszwecken zu fahren. Als neue Mitglieder bei der Feuerwehr konnten Andreas Drittenpreis, Philipp Glatt und Michael Zeilhofer begrüßt werden.
Damit bleibt die Feuerwehr Zolling bei über 50 aktiven Feuerwehrmännern.
Damit dass auch so bleibt, bat Jugendwart Wolfgang Westermeier die Anwesenden, Werbung für die Jugendfeuerwehr zu machen. Auf Grund von Wegzügen war seine Truppe im letzten Jahr auf 6 Jugendfeuerwehrler geschrumpft. Diese allerdings waren sehr aktiv, unter anderem machten zwei Mitglieder der Jugend beim Leistungsabzeichen der "Großen" mit. Konzept von Jugendwart Westermeier ist es, vor den regulären Feuerwehrübungen mit der Jugendfeuerwehr die Grundlagen der Übung durchzugehen und danach an der eigentlichen Übung teilzunehmen, was bei seiner Mannschaft gut ankommt.
KBR Heinz Fischer bedankte sich in seiner kurzen Ansprache bei den Zollingern und besonders bei der Führung. Er hob besonders die für die Ausbildung geleisteten Stunden hervor und wies darauf hin, dass der Ausbildungsstand der Zollinger Feuerwehr sehr gut sei. Allerdings dürfe man hier nicht nachlassen und solle die Angebote der Landkreisausbildungsstelle und der Feuerwehrschulen kräftig nutzen.
Bürgermeister Max Riegler betonte, dass die etwas gesunkenen Stundenzahl nicht bedeute, dass die Feuerwehr an Bedeutung verliert. Er wies darauf hin, dass die Bereitschaft zu helfen immer noch sehr wichtig ist und sicherte weiterhin die volle Unterstützung der Gemeinde zu.
Kommandant Martin Ester bedankte sich bei Riegler für die gute Zusammenarbeit. Zum Abschluss wies er noch auf die Christbaumversteigerung am 26. 12. im Gasthaus Hörhammer hin, zu der die gesamte Bevölkerung eingeladen ist.

Großübung im Rahmen der Feuerwehraktionswoche

Am Mittwoch, den 21. November fand etwas verspätet auch in Zolling die Übung zur Feuerwehraktionswoche statt.
Am Bauhof war die Aufgabe für die Feuerwehren aus Zolling, Anglberg und Palzing der Brand einer Fahrzeughalle mit 2 vermissten Personen und einigem Gefahrgut im Brandbereich.
Die Feuerwehr Zolling ging gleich nach dem Anrücken mit 2 Atemschutzträgern in die Halle vor. Dieser Trupp konnte eine Person aus der Schmiergrube, eine aus dem Baggerlader sowie einige Gefahrgutkanister und eine Propangasflasche bergen und an die draussen bereitstehenden unterstützenden Kräfte übergeben. Der zweite PA-Trupp räumte das restliche Gefahrgut aus der Halle, schuf eine Öffnung für die Entrauchung mittels Drucklüfter und "löschte den Brand". Die restlichen Kräfte der Feuerwehr Zolling kümmerte sich um die Unterstützung und zusammen mit den Feuerwehren aus Anglberg und Palzing um die Wasserversorgung und den Aussenangriff. In der anschließenden Einsatzbesprechung fanden die Kommandanten, KBM Forster und Bürgermeister Riegler lobende Worte für die Einsatzkräfte. Allerdings bemerkten sie auch, dass die Verständigung an der Einsatzstelle mit Einführung des neuen Digitalfunks extrem verbessert werden könnte.


Probealarm am Mittwoch wieder eingeführt

Ab sofort findet wieder ein Funkweckerprobealarm durch die Leitstelle Erding statt.
Jeden zweiten Mittwoch werden unter anderem auch die beiden Schleifen der Feuerwehr Zolling alarmiert.
Der Probealarm soll kurz nach 19.00 Uhr erfolgen.
Die ersten voraussichtlichen Termine sind der 14.11., 28.11. und 12.12.

Leistungsabzeichen "Die Gruppe im Löscheinsatz"

Am 18. Oktober absolvierten zwei Gruppen der Feuerwehr Zolling die Leistungsprüfung "Die Gruppe im Löscheinsatz".
Nachdem im Vorfeld mehrere Wochen unter der Leitung von Kommandant Martin Ester, Gerätewart Konrad Würfl und Atemschutzwart Thomas Schuhbauer dafür geübt wurde, legten 16 Aktive die Prüfung unter den Augen der Schiedsrichter Sebastian Keller, Florian Bock und Christian Fuß ab.
Nach den vorbereitenden Aufgaben, die das Knüpfen von Knoten und das Beantworten von Fragen umfassen,
besteht diese im Wesentlichen aus der simulierten Bekämpfung eines Zimmerbrandes mit Innenangriff. Hierzu müssen die Einsatzkräfte eine Verkehrsabsicherung errichten, die Wasserversorgung vom Oberflurhydranten zum Löschfahrzeug herstellen und dann letztendlich unter Atemschutz einen "Löschangriff" starten.
Zusätzlich muss noch eine funktionsfähige Saugleitung zur Wasserentnahme aus einem Gewässer gekuppelt werden.
Mit der Ausführung der Aufgaben zeigten sich sowohl die Schiedsrichter als auch der anwesende KBM Jakob Forster sehr zufrieden und bestätigten Mannschaft und Ausbildern gute Arbeit.
Christian Sellmaier und Roland Maier legten die Leistungsprüfung in der höchsten Stufe 6 (Gold-Rot) ab.
Erfreulich war auch, dass zwei Mitglieder der Jugendfeuerwehr die Stufe 1 (Bronze) abgelegt haben.
Gruppenbild

Feuerwehrgrillfest am 16. Juni am Feuerwehrhaus

Bei traumhaftem Sommerwetter veranstaltete die Feuerwehr Zolling am 16. Juni ihr traditionelles Grillfest.
So kamen auch viele Zollinger Bürger, um die leckeren Schmankerl vom Grill und aus der Pfanne sowie eine frische Maß Bier zu genießen.
Ebenfalls gut angenommen wurde die Bar, die erstmals seit dem Umzug ins neue Feuerwehrhaus wieder angeboten wurde.
Beim diesjährigen Feuerwehrgrillfest wurde auch der neue Gasgrill der Zollinger Vereine eingeweiht.
Die Feuerwehr bedankt sich bei allen Besuchern und freut sich auf ein Wiedersehen am 08. Juli am Sportgelände!

Heißausbildung und Fahrertraining

Im Kaufpreis für das neue HLF der Feuerwehr Zolling waren auch Schulungen enthalten.
Nachdem bereits letzten Herbst zwei Kameraden beim Fahrertraining mit dem neuen Fahrzeug waren, fand jetzt der zweite Teil statt.
Hierzu fuhren 4 Feuerwehrmänner zur Heißausbildung im feststoffbefeuerten Brandcontainer in Neuburg an der Donau.
Durch Ausbilder der Iveco Fire Fighter Academy wurde zuerst der richtige Umgang eines Trupps mit dem Strahlrohr im Innenangriff geübt.
Besonders wichtig sind hierbei die richtige Haltung, das Prüfen der Temperatur im Brandraum, das Kühlen der Rauchgase und im Ernstfall die richtige Reaktion bei einer Durchzündung, einem so genannten Roll Over oder Backdraft.
Danach wurde die durchnässte Schutzkleidung gegen trockene getauscht und das Atemschutzgerät angelegt.
Nach einer kurzen Einsatzvorbesprechung ging es nach der richtigen Türbehandlung in den Brandraum. Dieser besteht aus 3 Containern, die mit Türen getrennt, holzbefeuert und vollkommen dunkel sind.
Im ersten Container befindet sich eine anspruchsvolle Hindernisstrecke. Bei etwa 80�C, die bei 100% Luftfeuchte allerdings wesentlich wärmer wirken, wird dort die Wärmegewöhnung durchgeführt. Auch Kommunikation im Trupp wird geübt.
Im zweiten Container muss in einem vollständig eingerichteten Raum eine vermisste Person gesucht werden. Außerdem wird durch ein überraschendes Rückzugskommando das richtige Zurückgehen des Trupps geübt.
Im dritten Container befindet sich dann der eigentliche Brandherd. Hier herrschen Temperaturen in Kopfhöhe von bis zu 600�C. Der Ausbilder, der in der kompletten Strecke beim Trupp bleibt, zeigt hier durch Anheben der Hände der Feuerwehrmänner, wie wichtig es ist, am Boden zu bleiben, da dort die Hitze nicht so stark ist. Außerdem wird durch Löschen des Feuers mit dem Vollstrahl demonstriert, dass Löschwassersparen nicht nur wegen dem entstehenden Wasserschaden, sondern auch wegen der durch den Wasserdampf entstehenden Temperaturerhöhung sehr wichtig ist.
Nach diesem ersten Durchgang übten die Kameraden noch das richtige Ablegen der kontaminierten Einsatzkleidung.
Hier ist es vor allem wichtig, nach Möglichkeit die Atemschutzmaske erst abzunehmen, wenn die Kleidung abgelegt und eingepackt ist, da der anhaftende Ruß und Staub gesundheitsgefährdend ist.
Nach einer kurzen Pause mussten die Trupps den Innenangriff üben.
Nach dem Überprüfen der Tür auf Temperatur betritt der Strahlrohrführer den Raum, um die Lage zu prüfen und gibt dabei drei Wasserstöße zum Kühlen der Decke ab.
Danach verlässt er den Raum wieder. Dann betritt der Trupp den Raum und versucht, die im Strahlrohrtraining gelernte Technik anzuwenden und beim Rückzugsbefehl den Container schnell, aber sicher und geordnet zu verlassen.


Neuer Blaulichtbalken für das MZF

Das Mehrzweckfahrzeug der Zollinger Feuerwehr wurde am 03. April mit einem neuen Blaulichtbalken ausgerüstet.
Nachdem auf mehreren Einsatzfahrten aufgefallen war, dass andere Verkehrsteilnehmer das alte Blaulicht und Martinshorn nicht wahrgenommen haben, wurde jetzt ein gebrauchter Blaulichtbalken auf das Fahrzeug montiert. Dieser ist ausgerüstet mit einem lauteren Martinshorn und Stroboskopblitzern.
Da das MZF mittlerweile bei Einsätzen zur Lebensrettung - beispielsweise mit dem Defibrillator - teilweise als Vorausfahrzeug eingesetzt wird, ist die Neuanschaffung ein großer Gewinn für die Sicherheit der Zollinger Feuerwehrler.
Neues Blaulicht

Feuerwehrgrillfest am 16. Juni

Zum traditionellen Feuerwehrgrillfest ist die gesamte Bevölkerung wie jedes Jahr herzlich eingeladen.
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