Automatisierter Externer Defibrillator

Der AED ist ein Werkzeug der Ersten Hilfe.
Er wird eingesetzt, wenn bei einem Patienten Kammerflimmern vorliegt. Das bedeutet, dass die Erregung des Herzens nicht richtig funktioniert, sondern über die Muskelzellen des Herzens kreist. Dadurch kann dieses kein Blut mehr pumpen, da die Bewegungen nicht mehr stimmen.
Mit dem Defibrillator werden durch einen starken Stromstoß die Zellen des Herzens kurzfristig gelähmt, um das Kreisen der Erregungswelle zu unterbrechen. Danach kann das natürliche Erregungssystem wieder die Stimulation des Herzmuskels übernehmen.



Der automatisierte externe Defibrillator ist speziell zur Anwendung durch nicht speziell geschultes Personal wie Feuerwehrmänner gedacht. Er führt selbstständig mit Sprachansagen durch den Defibrillationsvorgang.
Der Anwender muss nur die Elektroden wie abgebildet am Patienten aufkleben. Danach macht der Defibrillator ein EKG und entscheidet anhand des Ergebnisses, ob Kammerflimmern vorliegt oder nicht.
Falls der Patient an Kammerflimmern leidet, wird der Stromstoß freigegeben.
Der Bediener warnt die Umstehenden ("Weg vom Patienten") und löst mit Knopfdruck den Schock aus.
Danach beginnt der AED wieder ein EKG. Währenddessen soll der Bediener mehrere Zyklen einer Herz- Lungen- Wiederbelebung mit jeweils 2 Atemstößen und 30 Herzdrücken durchführen.
Wenn der Defibrillator weitere Schocks für nötig hält, meldet er sich zu gegebener Zeit wieder.